30 neue Arbeitsplätze für Eberswalde (08.09.2010)

Service-Tochter von E.ON edis eröffnet Filiale in der Waldstadt

Am 8. September 2010 eröffnete Manfred Paasch, Vorstandsmitglied der E.ON edis AG, zusammen mit Bürgermeister Friedhelm Boginski und im Beisein von weiteren Vertretern der Wirtschaft und des öffentlichen Lebens in Eberswalde einen neuen Standort einer Servicegesellschaft der E.ON edis-Gruppe. Hier werden demnächst 30 Mitarbeiter für in ganz Deutschland agierende Versorgungsunternehmen tätig sein. Damit steht die E.ON edis-Gruppe einmal mehr für die Sicherung von Arbeitsplätzen in der Region, diesmal durch die Tochtergesellschaft e.inkasso GmbH.

Erst im Juni hatte die E.ON edis AG im Eberswalder Technologie- und Gewerbepark (TGE) in der Ernst-Abbè-Str. 3 einen neuen Gewerbestandort mit elf Ingenieuren und gewerblichen Fachleuten eröffnet, die den zukünftigen Ausbau des Stromnetzes in der Region von Eberswalde aus planen und realisieren. An gleicher Stelle nimmt nun auch die E.ON edis-Tochter e.inkasso mit ihrer Eberswalder Niederlassung die Arbeit auf. Gemeinsam mit der Eberswalder Agentur für Arbeit wurden und werden insbesondere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, z.B. Rechtsanwaltsfachangestellte, Daten-erfasser und Kaufleute für Bürokommunikation aus der Region gesucht. Bei den 30 Arbeitsplätzen in Eberswalde handelt es sich um zusätzliche und komplett neu zu besetzende Stellen.

Leider gibt es mehr und mehr Menschen, die zwar eine Leistung in Anspruch genommen haben, dann aber vergessen, diese auch zu bezahlen. e.inkasso begreift sich ausdrücklich als streitvermeidende Schnittstelle zwischen Versorgungsunternehmen in ganz Deutschland und ihren Kunden. So wurden von Januar bis Dezember 2009 rund 387 000 Briefe bundesweit an säumige Zahler verschickt. Neben dem schriftlichen Kommunikationsweg spielt der telefonische Kontakt eine wichtige Rolle im Inkassomanagement. In über 60.000 Telefonaten wurden ebenfalls deutschlandweit unter anderem Einwände der Schuldner geklärt und Zahlungszusagen sowie Stundungs- und Ratenzahlungsbegehren entgegengenommen.

Trotz vieler automatisierter, perfekt eingespielter Abläufe kommt der menschliche Kontakt keineswegs zu kurz. Augenmaß und die richtige Auslegung von Ermessensspielräumen sind bei Inkassodienstleistungen genauso stark gefragt wie Durchsetzungsvermögen und konsequentes Handeln. Das ambitionierte Ziel von e.inkasso formulierte für die Muttergesellschaft E.ON edis deren Vorstandsmitglied Manfred Paasch: "Wir wollen der Inkassodienstleister des gesamten Konzerns werden und sind auf einem gutem Weg dahin. Die Eröffnung des Standortes Eberswalde ist ein wichtiger Schritt auf diesem Weg und eröffnet den hier Beschäftigten gute Perspektiven. Mit den in Kürze 41 Arbeitsplätzen der E.ON edis-Gruppe in Eberswalde wollen wir auch die Bedeutung dokumentieren, die wir der Stadt als regionales Entwicklungszentrum beimessen."

Bürgermeister Friedhelm Boginski dankte der E.ON edis-Gruppe für ihr Engagement und begrüßte ausdrücklich die Wahl des Standortes Eberswalde: "Wir verfügen über hervorragend qualifizierte und motivierte Fachkräfte, die sich mit viel Elan ihrer neuen Serviceaufgabe stellen werden." Auch Barnims Landrat Bodo Ihrke würdigte die Rolle von E.ON edis als wichtigem Arbeitgeber im Landkreis: "Nach dem langjährigen Standort in Schönow kommt nun mit Eberswalde ein zweites wichtiges Standbein der E.ON edis-Gruppe im Barnim hinzu. 41 neue Arbeitsplätze in der Kreisstadt - das ist eine gute Entwicklung, die ich sehr begrüße."

Aus Anlass der feierlichen Eröffnung des Standortes Eberswalde übergab die E.ON edis AG je einen Förderscheck an die Bürgerstiftung Barnim Uckermark und an das Eltern-Kind-Zentrum Stadtmitte, die beide u.a. für vorbildliche Arbeit mit Kindern und Jugendlichen bekannt sind. Umrahmt wurde die Veranstaltung vom Eberswalder Forstchor Silvanus, der eine klangvolle Kostprobe seines Könnens ablieferte.