Mit der Inbetriebnahme eines neuen 110-kV-Umspannwerkes in Bansin mit zwei modernen und leistungsfähigen Großtransformatoren sichert die E.ON edis AG die energetische Infrastruktur der Tourismusregion Usedom.
Das in den 1970er Jahren errichtete Umspannwerk Bansin wurde seit September 2008 bei laufendem Betrieb auf den neusten technischen Stand gebracht. Trotz des harten Winters konnten alle wesentlichen Komponenten fristgerecht in Betrieb genommen werden. Restarbeiten werden in den kommenden Monaten abgeschlossen.
Während der gesamten Bauzeit musste die Funktion des Umspannwerkes für die elektrische Versorgung der Insel Usedom im vollen Umfang erhalten bleiben. Diese Rahmenbedingung stellte Bauleute und Techniker der E.ON edis AG täglich aufs Neue vor große Herausforderungen.
Mit dem neuen Umspannwerk, für das die E.ON edis AG knapp 2,5 Mio. Euro investierte, erhöht sich nicht nur die Versorgungszuverlässigkeit und –sicherheit. „Durch neue, moderne Transformatoren wird auch der Lärmschutz signifikant erhöht. Somit wird der kostspielige Bau einer das Ortsbild störenden Schallschutzwand unnötig“, berichtet E.ON edis Projektleiter Uwe Fröbe. Der Lärmschutz spielt bei Anlagen, die wie in Bansin in unmittelbarer Nähe zu Wohngebäuden stehen, eine wesentliche Rolle.
Die Leistungsfähigkeit der neuen ferngesteuerten Anlage, bestehend aus zwei Transformatoren mit 25 bzw. 40 Megawatt Leistung, hat sich gegenüber der Altanlage um mehr als 50 Prozent erhöht. Damit trägt der regionale Energiedienstleister dem Umstand Rechnung, dass sich Usedom zu einer permanent weiter expandierenden Tourismusregion wandelt.
Die regionale Verbundenheit von E.ON edis zeigt sich auch bei der Auswahl der Partner für das Investitionsvorhaben: Der weit überwiegende Teil des Auftragsvolumens wurde an Betriebe aus Mecklenburg-Vorpommern und anderen neuen Bundesländern vergeben, so z.B. an die Waren Bau Hoch- und Tiefbau GmbH, Waren/Müritz; die INROS Lackner AG, Potsdam und die EBEHAKO Elektro-Anlagenbau und Handels GmbH Zwickau .