Nach Wochen hektischer Betriebsamkeit, intensiven Lernens und Prüfungsstress ist es endlich geschafft: 44 Auszubildende der E.ON edis AG erhielten am 29. Januar 2010 im Beisein von Personalvorstand Dr. Andreas Reichel, Führungskräften des Ausbildungsbetriebes sowie Vertretern aus Partnerunternehmen ihre Facharbeiterzeugnisse. Die 41 jungen Männer und 3 jungen Frauen führen nun die Berufsbezeichnung Elektroniker für Betriebstechnik, Industriemechaniker, Industriekauffrau oder Kauffrau für Bürokommunikation.
Vor wenigen Tagen wurde die praktische Prüfung abgelegt. Während für 42 Jugendliche nach dreieinhalbjähriger Lehrzeit und erfolgreicher Prüfung mit durchweg guten Ergebnissen die Ausbildung zum Elektroniker für Betriebstechnik und Industriemechaniker zu Ende ging, konnten zwei junge Frauen wegen überdurchschnittlicher Leistungen ihre Facharbeiterzeugnisse vorzeitig in Empfang nehmen.
Das ungebrochen hohe Interesse der Jugendlichen an den Ausbildungsplätzen bei E.ON edis wertete Dr. Andreas Reichel als Bestätigung einer langfristig angelegten Strategie zur Ausbildung des eigenen Fachkräftenachwuchses. "Die nachhaltige Absicherung unseres Fachkräftenachwuchses ist seit Gründung der E.ON edis AG vor 10 Jahren fester Bestandteil unserer Firmenphilosophie." Der regionale Energiedienstleister untermauert diese Strategie mit einer seit Jahren bestehenden überdurchschnittlichen Ausbildungsquote von um die 10 Prozent. Damit zählte die E.ON edis AG im vergangenen Jahr zu den größten Ausbildungsbetrieben in den neuen Bundesländern.
Die Berufsausbildung hat bei E.ON edis traditionell einen sehr hohen Stellenwert. Derzeit befinden sich in den drei Ausbildungszentren Rostock, Brandenburg/Havel und Fürstenwalde/Spree 247 junge Menschen in einem Ausbildungsverhältnis, davon 61 Azubis von Kooperationspartnern. Dazu Personalvorstand Dr. Reichel: "Wir gehören mit ca. 3.000 Beschäftigten in der E.ON edis - Unternehmensgruppe und über 2 Milliarden EURO Jahresumsatz zu den größten und umsatzstärksten Unternehmen im Nordosten. Daraus ergibt sich eine gesellschaftliche Verantwortung, die wir mit unserem Engagement in der Berufsausbildung konsequent wahrnehmen. Wir werden auch in Zukunft unser Ausbildungsengagement auf hohem Niveau beibehalten." versprach E.ON edis - Vorstandsmitglied Dr. Reichel anlässlich der Zeugnisübergabe.
Lehrausbilder Uwe Kagermann bescheinigte den jungen Facharbeitern gute Ergebnisse sowohl in der praktischen als auch in der theoretischen Berufsausbildung. Sie gehen, mit soliden Kenntnissen ausgestattet, in eine sichere Zukunft. Zunächst erhalten alle Jungfacharbeiter einen befristeten Arbeitsvertrag. Die Dauer ist leistungsabhängig. Sie richtet sich nach dem Gesamtprädikat. Die Jahrgangsbesten erhalten einen unbefristeten Anstellungsvertrag. Aber auch mancher "Befristete" hat sich in ein Team derart gut eingefügt, das daraus ein unbefristetes Arbeitsverhältnis wurde.
Seit 1990 haben E.ON edis und ihre Vorgängerunternehmen rund 2.200 junge Menschen eine erstklassige Berufsausbildung vermittelt, davon 430 für Partnerunternehmen.