Am 4 Dezember 2008 übergab der Gesamtbetriebsratsvorsitzende der E.ON edis AG, Fred Schulz, stellvertretend für die Mitarbeiter des E.ON Energie Konzerns eine Spende über 2.000 Euro an die ClownSprechStunde. 1.000 Euro davon stammen aus dem Hilfsfonds "RestCent", zu dessen Gunsten die Betriebsräte des E.ON Energie Konzerns auf ihrer Jahrestagung eine eigene Sammlung durchführten. Die E.ON Energie AG aus München verdoppelte den Betrag.
Für die ClownSprechStunde nahmen Heike Lehmann und Josefine Grimmer den Scheck entgegen. Sie erläuterten dabei die Aufgabe der ClownSprechStunde. Es gilt, Kindern in der schweren, manchmal aussichtslos erscheinenden Situation eines Krankenhausaufenthaltes ein erfrischendes Lachen zu entlocken. Dabei handelt es sich um mehr als ein reines Gaudium oder einen Zeitvertreib für die mitunter gelangweilten kleinen Patienten. Es ist wissenschaftlich untermauert, dass das Lachen sich positiv auf den gesamten Organismus auswirkt und den Heilungsprozess unterstützt. Aber auch wenn durch das Lachen eines Kindes nur eine einzige Schmerztablette erspart bleibt, ist bereits viel erreicht.
Im Januar 2003 wurde der Hilfsfonds der Mitarbeiter des E.ON Energie-Konzerns gemeinsam durch den Gesamtbetriebsrat der E.ON Energie AG und das Unternehmen ins Leben gerufen. Über 90 Prozent der E.ON Mitarbeiter haben sich der Aktion angeschlossen und verzichten am Monatsende auf die Auszahlung ihrer Netto-Cent-Beträge. Dabei wird jede Spende aus dem Hilfsfonds durch das Unternehmen nochmals verdoppelt. In diesem Sonderfall haben die Betriebsräte des Konzerns noch einmal selbst 1.000 Euro dazugegeben.
Alle beteiligten Mitarbeiter haben das Recht Spendenvorschläge einzureichen. Für dieses Jahr waren bei E.ON Energie mehr als 100 Anregungen eingegangen. Ein Kuratorium des Hilfsfonds, das aus vier Mitgliedern des Konzernbetriebsrates, dem Konzern-Schwerbehinderten Beauftragten sowie dem Arbeitsdirektor von E.ON Energie besteht, entscheidet über die Verwendung der Gelder.