Am 19 September 2008 übergaben der stellvertretende Vorsitzende des Gesamtbetriebsrates, Dirk Mey, und der Bereichsleiter Personal der
E.ON edis AG, Jörg Berg, stellvertretend für die Mitarbeiter des regionalen Energiedienstleisters eine Spende über 1.500 Euro an die Brandenburger Tafel. 750 Euro davon stammen aus dem Hilfsfonds "RestCent" der E.ON-Mitarbeiter. Die E.ON Energie AG aus München, Mehrheitsaktionär des nordostdeutschen Versorgungsunternehmens, verdoppelte den Betrag.
Die Aufgabe der Brandenburger Tafel ist es, in Zeiten zunehmender Bedürftigkeit obdachlose Menschen und Bedürftige, die Hilfe zur täglichen Versorgung benötigen, mit Lebensmitteln zu unterstützen. Dies betrifft vor allem auch zahlreiche Kinder und Jugendliche.
Im Januar 2003 wurde der Hilfsfonds der Mitarbeiter des E.ON Energie-Konzerns gemeinsam durch den Gesamtbetriebsrat der E.ON Energie AG und das Unternehmen ins Leben gerufen. Weit über 90 Prozent der E.ON edis Mitarbeiter haben sich der Aktion angeschlossen und verzichten am Monatsende auf die Auszahlung ihrer Netto-Cent-Beträge. Dabei wird jede Spende aus dem Hilfsfonds durch das Unternehmen nochmals verdoppelt.
Alle beteiligten Mitarbeiter haben das Recht Spendenvorschläge einzureichen. Für dieses Jahr waren bei E.ON Energie mehr als 100 Anregungen eingegangen. Ein Kuratorium des Hilfsfonds, das über die Verwendung der Spenden entscheidet, hatte die Qual der Wahl. Das aus vier Mitgliedern des Konzernbetriebsratsvorstands sowie dem Arbeitsdirektor von E.ON Energie und dem Konzern-Schwerbehinderten Beauftragten bestehende Gremium entschied sich, 2008 u. a. deutschlandweit 40 Tafel -Vereine mit je 1.500 Euro zu unterstützen. Neben Brandenburg an der Havel werden in den Bundesländern Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg, den Stammregionen von E.ON edis, auch die Tafeln in Königs Wusterhausen, Potsdam und Schwerin gefördert.