Mit großem Engagement Kunden wieder versorgt (26.01.2007)

"Kyrill" führte zu Störungen im Netzgebiet des Standortes Torgelow

Das Sturmtief "Kyrill" hat auch in Teilen des E.ON edis-Netzgebietes zu Stromausfällen geführt. Auf Grund der angekündigten Windstärken von mehr als 120 km/h waren die Monteure, die Netzleitstellen und das Call Center der E.ON edis rechtzeitig auf ein erhöhtes Störungsaufkommen vorbereitet. Unmittelbar nach Störungseintritt waren die E.ON edis-Mitarbeiter, tatkräftig unterstützt von ihren Partner aus dem Dienstleistungsgewerbe, im Einsatz. Im Netzgebiet des Standortes Torgelow wurde E.ON edis von den Firmen Kolodzik aus Pasewalk, Elektro Degner aus Torgelow, Peter aus Anklam, Komesker aus Tützpatz und Rose aus Burg Stargard unterstützt. "Für die gute Zusammenarbeit mit unseren Dienstleistern möchte ich mich ganz herzlich bedanken. Diese Firmen haben einen wesentlichen Anteil an der Wiederherstellung unserer Versorgungsnetze" so Wolfgang Windt, Regionalbereichsleiter Uecker-Peene bei E.ON edis.

Der Sturm erreichte in der Nacht zum Freitag, den 19.1.07, seinen Höhepunkt. Zwischen 22.00 Uhr und Mitternacht kam es regional differenziert zu einer Häufung von Störungen. Bei den Schäden in der Region Torgelow handelt es sich im Wesentlichen um umgestürzte Masten infolge umgestürzter Bäume im Niederspannungs- und Mittelspannungsnetz. Allein im Netz des Torgelower E.ON edis Standortes gab es 22 Störungen im Mittelspannungsnetz und 14 Störungen in der Niederspannung, d. h. in den Ortsnetzen. Allein die 14 Ortsnetzstörungen wurden von 21 Seilrissen und 5 Mastumbrüchen verursacht.
Im Mittelspannungsnetz war die Bandbreite der Störungsursachen wesentlich höher. So stürzte z. B. in Breitenstein ein Betonmast samt eines darauf montierten Transformators um. Die Störung umfasste außerdem einen vierfachen Riss des Leiterseils.
Gleich 5 Mastumbrüche und ein Seilriss verursachten die Störung der Mittelspannungsversorgung auf der Leitung Bredenfelde.
Durch umstürzende Bäume wurden 4 Mittelspannungsleitungen zeitweise gestört, u. a. die vom Umspannwerk Eggesin nach Pasewalk und von Ruhleben nach Brüssow.

Die Arbeit der E.ON edis Techniker und Dienstleister wurde durch teils erschwerte Zugänglichkeit der Schadensorte wegen umgestürzter Bäume erheblich behindert. Der Netzbereich Torgelow war bezogen auf das gesamte E.ON edis Netzgebiet ein Schwerpunkt hinsichtlich der Störungshäufigkeit.

Die Wiederversorgung der letzten noch vom Netz getrennten Kunden konnte am Samstag, den 20. Januar 2007 gegen Mittag hergestellt werden.