E.ON edis AG ist als familienfreundliches Unternehmen zertifiziert
Mehr Kinderfreundlichkeit!
So könnte das Motto am 19. Juni 2007 für E.ON edis AG gelautet haben. Nach einer langen und kritischen Prüfung im Rahmen eines audit wurde E.ON edis AG am 19. Juni 2007 nun in einem feierlichen Festakt in Berlin das Grundzertifikat „berufundfamilie®“ der gemeinnützigen Hertie-Stiftung verliehen. "Das audit hat gute Impulse für mehr Familienfreund-lichkeit geliefert", sagte Personalchef Jörg Berg, "Das wollen wir ausbauen."
So gibt es bei E.ON edis AG unter anderem familiengerechte und flexible Teilzeit- und Arbeitszeitmodelle. Dazu kommen Möglichkeiten zur Freistellung bei besonderen familiären Anlässen. Aber auch nach außen unterstützt E.ON edis AG aktiv eine familienfreundliche Gesellschaft: so wurden zum Beispiel verschiedene Kindertagesstätten mit Geräten ausgestattet, die auch von Mitarbeitern der E.ON edis AG aufgebaut wurden.
Mit den im Rahmen des audit vereinbarten Zielen will das Unternehmen bei der Gestaltung familienfreundlicher Arbeitsbedingungen weiter in die Offensive gehen.
"Es gibt darüber hinaus durchaus auch wirtschaftliche Effekte, wenn unsere Mitarbeiter eine gesunde Balance zwischen den Ansprüchen im Beruf und den Bedürfnissen ihrer Familie finden", so Berg weiter.
Viele Wissenschaftler sehen das genauso. Etwa die Politologin Irene Gerlach vom Forschungszentrum Familienbewusste Personalpolitik (FFP) an der Universität Münster. Ihr Institut führte eine Studie zu den betriebswirtschaftlichen Konsequenzen familienfreundlicher Personalstrukturen durch. Das Ergebnis: In Unternehmen, die ihren Mitarbeitern flexible Arbeitszeiten anbieten, ist die Wertschöpfung pro Beschäftigen höher, die Mitarbeiter sind zufriedener und die Firmen gelten auf dem Arbeitsmarkt als sehr attraktiv. Außerdem würden die Mitarbeiter in Betrieben mit familienfreundlichen Strukturen seltener fehlen, sie gingen nicht so lange in Elternzeit und fänden sich danach schneller wieder in Arbeitsabläufe ein, so Irene Gerlach.
Auch Gesamtbetriebsratsvorsitzender Gerhard Skupke beurteilt das audit positiv. "Als Unternehmen müssen wir mithelfen, damit Kinder wieder die natürlichste Sache der Welt werden und nicht mehr als Einschränkung bei der Karriere- und Finanzplanung empfunden werden." In den Augen von Gerhard Skupke gilt es nun, die guten Ideen und Gedanken mit noch mehr Leben zu füllen.
Die bei E.ON edis AG am 14. Mai 2007 dazu abgeschlossene Betriebsvereinbarung zur Förderung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf bildet dafür eine gute Basis.
