Das Sturmtief „Kyrill“ hat in Teilen des E.ON edis-Netzgebietes zu Stromausfällen geführt. Auf Grund der angekündigten Windstärken von mehr als 120 km/h waren die Monteure, die Netzleitstellen und das Call Center der E.ON edis rechtzeitig auf ein erhöhtes Störungsaufkommen vorbereitet. Seit gestern Abend sind die E.ON edis-Mitarbeiter und Dienstleisterfirmen im Einsatz, um aufgetretene Schäden im Stromnetz zu beheben.
Die Situation verschärfte sich in der Nacht. Hauptursache für die Versorgungsunterbrechungen waren Baumeinfälle in die Mittelspannungs-Freileitungen. „Die Beseitigung der Schäden läuft auf Hochtouren. Wir setzen alles daran, um die noch 23.000 betroffenen Kunden im Laufe des Tages wieder mit Strom zu versorgen“, so E.ON edis Vorstand Netz, Hans Hellmuth. Erschwert wird dieses Ziel jedoch dadurch, dass die Schadensorte teilweise durch umgestürzte Bäume nicht oder nur schwer zugänglich sind.
Besonders starke Einwirkungen hinterließ „Kyrill“ in der nordöstlichen Region Mecklenburg-Vorpommerns und dem Fläming in Brandenburg. Insgesamt waren zeitweise 147.000 Kunden von den Stromausfällen betroffen.
E.ON edis versorgt in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern rund 1,3 Millionen Kunden.