E.ON edis setzt Investitionen ins Hochspannungsnetz fort (15.11.2006)

Die E.ON edis AG setzt ihre Investitionen in den kontinuierlichen Netzausbau fort. Zwischen Pasewalk und Anklam wird gegenwärtig das 110-KV-Netz umfassend saniert, modernisiert  und erweitert.
Das gesamte Vorhaben umfasst eine umfangreiche Netzumgestaltung im 110-KV-Freileitungsnetz zwischen den Umspannwerken in Pasewalk und Anklam. Dabei wird ein Teil der bereits bestehenden Verbindung zwischen Anklam und Wietstock ersetzt. Zwischen Ueckermünde und Wietstock wird voraussichtlich 2008 ein neuer 110-KV-Leitungsabschnitt errichtet. Damit wird sich nach Abschluss des Gesamtprojektes die Vorsorgungssicherheit in der Region um Ueckermünde signifikant erhöhen. Zukünftig ist eine elektrische Versorgung der Region sowohl aus dem Umspannwerk Anklam als auch aus dem Umspannwerk Pasewalk möglich.
Ein erster Abschnitt dieses umfangreichen Projektes wird in den kommenden Tagen fertig gestellt. Zwischen Ducherow und Wietstock wurde ein über 6 Kilometer langer 110-KV-Freileitungsabschnitt komplett demontiert und auf gleicher Trasse wieder aufgebaut. 24 alte Maste aus den 20er Jahren wurden durch 20 neue Maste ersetzt. Für diese Maßnahme wurden 1,23 Mio. Euro aufgewendet. Für das Gesamtprojekt investiert E.ON edis 4,75 Mio. Euro.

Die E.ON edis AG betreibt in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg auf einer Fläche von 36.000 km² ein 78.000 km langes Stromleitungsnetz. Hinzu kommen im östlichen Landesteil MVP und Nordbrandenburg 3.200 km Gasleitungen. Mit diesem Vorhaben, das Bestandteil des langfristigen Neu- und Ersatzbauprogramms der E.ON edis AG ist, investiert das Unternehmen in die sichere und zuverlässige Stromversorgung Mecklenburg-Vorpommerns. Das Engagement des Unternehmens hat noch einen weiteren bedeutenden Effekt. Es sichert Arbeitsplätze, denn rund drei Viertel der Investitionssumme sind Leistungen, die von Firmen aus der Region erbracht werden. Lediglich Anlagegüter, die im Land nicht produziert werden, kauft E.ON edis woanders ein.