Investitionen und Instandhaltung sichern hohe Versorgungssicherheit
Das Stromnetz der E.ON edis AG in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern ist seit Jahren für eine hohe Versorgungssicherheit und ein geringes Störungsgeschehen bekannt. Um dies auch in Zukunft zu gewährleisten, nimmt der große ostdeutsche Energieversorger in diesen Tagen wieder Befliegungen von Hochspannungstrassen vor. Im westbrandenburgischen Netzgebiet der E.ON edis sind deshalb seit dem 13. April Hubschrauberbesatzungen und Experten des Energieversorgers von früh bis abends im Einsatz. Allein am 13. April wurden im Raum Liebenwalde – Fürstenberg – Neuhof – Löwenberg – Rheinsberg – Perleberg – Wittstock 632 Maste und 171 Kilometer Hochspannungsleitungen überprüft. Am 18. April werden Leitungen u.a. im Bereich Wustermark – Neuruppin – Hennigsdorf – Perleberg auf einer Länge von insgesamt rund 220 km überprüft.
Die E.ON edis-Experten untersuchen dabei gemeinsam mit erfahrenen Hubschrauberbesatzungen, die seit Jahren diesen Spezialauftrag des Energieversorgers erfüllen, insbesondere die Freileitungen und die Isolatoren an den Hochspannungsmasten auf etwaige Beschädigungen. Werden Probleme festgestellt, kann vorbeugend mit Instandsetzungs- und Wartungsarbeiten eingegriffen werden, um Stromausfälle zu vermeiden. Neben der Befliegung von Hochspannungstrassen werden in jedem Jahr auch große Teile der Mittelspannungstrassen turnusgemäß überprüft.
E.ON edis wendet erhebliche Mittel für Investitionen und Instandhaltung auf. So wurden im Jahr 2005 rund 140 Mio. € investiert, der größte Teil davon in die Stromnetze. Das E.ON edis-Stromnetz umfasst rund 36 000 Quadratkilometer in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern, die Leitungslänge beträgt mehr als 78 000 km. Über 2000 Mitarbeiter sind beim großen ostdeutschen Energiedienstleister beschäftigt, hinzu kommen über 200 Auszubildende.