Neue Adresse der E.ON edis AG in Malchin (27.10.2005)

Feierliche Inbetriebnahme des neuen Standortgebäudes des E.ON edis - Regionalbereiches Mecklenburgische Seenplatte

Am 27. Oktober d. J. wurde der neue Standort der E.ON edis AG in der Region Mecklenburgische Seenplatte nach gut zehnmonatiger Bauzeit feierlich seiner Bestimmung übergeben. Im Beisein von Malchins Bürgermeister Jörg Lange und E.ON edis-Vorstandsmitglied Hans Hellmuth sowie zahlreichen Gästen aus der regionalen Wirtschaft und Politik übergab Architekt Andreas Kirschning der Leiterin des Regionalbereiches Mecklenburgische Seenplatte, Rita Mielke, den symbolischen Schlüssel für den attraktiven Verwaltungsbau in der Stavenhagener Straße in Malchin. Der neue Standort an der Haupteinfahrtsstraße aus Richtung Neubrandenburg kommend, trägt zu einer wesentlichen Verbesserung der öffentlichen Präsenz von E.ON edis in der Region bei.

In den Gebäudekomplex neben dem Umspannwerk Malchin sind bereits Mitte September 42 Mitarbeiter sowie sechs Auszubildenden und sieben Mitarbeiter von externen Dienstleistungsfirmen eingezogen. Das 2-geschossige Verwaltungsgebäude bietet den insgesamt 56 Mitarbeitern auf über 1.000 m² Nutzfläche für Büro- und Werkstatträume optimale Arbeitsbedingungen. E.ON edis investierte in den Standort Malchin ca. 1,5 Mio. €.

Hans Hellmuth, Vorstandsmitglied der E.ON edis AG, hob in seiner Ansprache an die ca. 130 geladenen Gäste, unter ihnen auch ehemalige verdienstvolle Mitarbeiter der regionalen Gas- und Stromversorgung, die konstruktive Zusammenarbeit zwischen der Stadtverwaltung Malchin, den bauausführenden Firmen und der E.ON edis hervor. Dies sei der entscheidende Grund für den zügigen Ablauf sowohl des Genehmigungsverfahrens als auch der Bauausführung. „Gut zwei Monate Bearbeitungszeit für die Baugenehmigung und neun Monate intensive Bauzeit belegen die konstruktive Arbeit aller Beteiligten.“ so Hans Hellmuth.

Der E.ON edis-Regionalbereich Mecklenburgische Seenplatte mit den beiden Standorten Malchin und Röbel betreibt in den Landkreisen Demmin und Müritz sowie in Teilen der Landkreise Mecklenburg-Strelitz und Güstrow auf einer Fläche von 4.200 km² das Strom- und Gasnetz.

Malchin ist ein traditionsreicher Standort der Gas- und Elektrizitätsversorgung. Bereits am 29. September 1869 wurde in Malchin von der englischen Firma Strode ein Gaswerk in Betrieb genommen.
Die Stromversorgung begann im Jahre 1922, zunächst als Provisorium aus Stralsund und später über einen längeren Zeitraum aus dem Kraftwerk Rostock-Bramow.