Heizungswärmepumpen (auch zur Warmwasser-Erzeugung geeignet), Lüftungswärmepumpen und Brauch-Warmwasser-Wärmepumpen.
In der Regel das Erdreich, die Außenluft und bedingt auch das Grundwasser.In Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern lässt sich das Grundwasser nur mit großen Schwierigkeiten aufgrund des hohen Eisen-, Mangan- und Kalkgehaltes nutzen.
Das Erdreich bietet die optimalen Voraussetzungen für eine langfristige und stabile Nutzung. Erdsonden und Erdkollektoren haben praktisch eine unbegrenzte Lebensdauer. Durch ihren geschlossenen Kreislauf hat die Qualität des Grundwassers keinen Einfluss auf stabile Betriebsbedingungen. Grundwasser bietet durch eine relativ hohe Temperatur die besten Voraussetzungen für einen guten Wirkungsgrad der Wärmepumpen, die enthaltenen Mineralien erfordern jedoch einen hohen Aufwand bei der Erschließung dieser Wärmequelle. Bei der Luft sind die zu erwartenden Jahresarbeitszahlen geringer als bei Wasser- und Erdreichanlagen. Letztlich hängt die Wahl der Wärmequelle von den örtlichen Gegebenheiten ab.
Auch hier entscheiden die individuellen Gegebenheiten, ob die Voraussetzugen für Sonden oder Kollektoren gegeben sind oder der Vorteil einer Luftwärmepumpe mit geringem Erschließungsaufwand zum Tragen kommen soll.
Die Größe hängt vom Wärmebedarf Ihres Hauses, dem Warmwasserbedarf und den Freigabezeiten Ihres Energieversorgungsunternehmens ab. Grundsätzlich muss die Wärmequelle ausreichend dimensioniert sein, sie hat nichts mit der Größe der Wärmepumpe zu tun.
Nein. Wenn Sie sich allerdings für die Wärmequellen Erdreich und Grundwasser entscheiden, müssen Sie dieses anzeigen. Es gibt jedoch regionale Unterschiede. Bei der Nutzung von Grundwasser müssen Sie die zuständige Kreisverwaltungsbehörde (Landratsamt) informieren.
Mindestens 15 Jahre. Doch aus Erfahrung mit bestehenden Anlagen 20 Jahre und mehr.
Prinzipiell schon. Die Photovoltaikanlage speist über den Stromkreisverteiler in das Hausnetz ein, über den auch die Wärmepumpe ihren Strombedarf deckt. Eine ausschließliche Deckung des Strombezugs der Wärmepumpe über die Stromerzeugung einer Photovoltaikanlage ist aus Gründen der tageszeitlich befristeten Stromerzeugung physikalisch nicht möglich. So kann zum Beispiel bei Dunkelheit der Strombedarf nicht aus der Photovoltaikanlage gedeckt werden, in dem Fall müsste Strom aus dem Netz der allgemeinen Versorgung entnommen werden.
Für die Warmwasserbereitung sind spezielle Warmwasserspeicher mit großen Tauscherflächen notwendig, um die hohen Leistungen effizient auf das Wasser übertragen zu können. Die Regelung der Wärmepumpen bestimmt automatisch die Heizung und die Warmwasserbereitung.